Orangerieschloss-Karlsaue-Marathon

 

Streckenrekorde             

Frauen:               Sylke Kuhn                 4:02:59 h (29.03.2017)                  

Männer:               Klaus Neumeister           3:54:07 h (26.04.2017)

 

Siegerliste Frauen:   2 x Sylke Kuhn

Siegerliste Männer:   1 x Jan Seebode

                      1 x Klaus Neumeister

 

Organisierte Marathons LWK auf dieser Strecke:

29.03.2017            1. Orangerieschloss-Karlsaue-Marathon (9 Finisher)

26.04.2017            2. Orangerieschloss-Karlsaue-Marathon (5 Finisher)

 

HISTORIE:

Das Orangerieschloss wurde als Gewächshaus mit sommerlichen Aufenthaltsräumen von 1701 bis 1711 für Landgraf Karl und dessen Gemahlin Maria Amalia erbaut. Die Bezeichnung Orangerie kommt aus dem Französischen und bedeutet Orangenbaumhaus. Ursprünglich wurden hier Orangenbäumchen gezüchtet und Pflanzen aus südlichen Ländern überwintert (Stadtportal Kassel).

 

Heute befinden sich in der Orangerie das Astronomisch-Physikalische Kabinett mit der weltweit bedeutenden Sammlung wissenschaftlicher Messinstrumente und Uhren sowie Hessens größtes Planetarium (mhk). Damit wird auf die wissenschaftliche Bedeutung in der Astronomie zur Zeit des Landgrafen Moritz ein Bezug hergestellt. Damals befand sich im ehemaligen Wehrturm in der Stadtbefestigung, dem Zwehrenturm, die erste Einrichtung zur Sternenbetrachtung und Untersuchung astronomischer Phänomene. Dem Museum ist seit 1996 der „Planetenwanderweg Karlsaue“ angegliedert.

 

Die Verwaltung der Museumslandschaft Hessen Kassel strebt die Wiederaufnahme der Orangeriekultur in Kassel an. Zu diesem Zweck sollen in Zukunft wiederum Zitruspflanzen zumindest in Teilen der Orangerie überwintern und die Räumlichkeiten im Sommer für Veranstaltungen genutzt werden. Die großzügige Terrasse trennt das Gartenschloss von der davor liegenden Karlswiese und wird im Bereich des Küchenpavillons besonders während des Sommers durch Gastronomie genutzt (wikipedia).

 

Neben dem Bergpark Wilhelmshöhe ist der Staatspark Karlsaue die zweite große Parkanlage Kassels, die von der Museumslandschaft Hessen Kassel betreut wird. Eingebettet zwischen Rosenhang und Fulda liegt der heute 150 Hektar große Park in direkter Nähe zur Kasseler Innenstadt und dem Orangerieschloss, lädt die historische Parkanlage den Besucher zum Flanieren und Verweilen ein. Um 1700 zunächst als symmetrisch ausgerichteter Barockgarten mit Wasserbassins und fächerförmig angelegten Kanälen angelegt, wurde die Karlsaue Ende des 18. Jahrhunderts zum Landschaftsgarten umgestaltet. Die barocken Sicht- und Bedeutungsachsen erschließen sich dem Besucher bis heute.

 

Am südlichen Ende des Parks liegt die Insel Siebenbergen, die wegen ihrer in der Frühlings- und Sommerzeit wechselnden Blütenpracht auch »Blumeninsel« genannt wird. Malerische, botanische Vielfalt wird im Park wie auch auf der Insel Siebenbergen bewahrt und gepflegt (mhk). Als historisch beeindruckende Parkanlage, die fast ausschließlich auf flachem Gelände angelegt wurde, beinhaltet sie zahlreiche künstlich angelegte Stillgewässer wie Teiche und kanalartige Wassergräben, die ausschließlich der Entfaltung von Flora und Fauna dienen. Die heutige Karlsaue geht auf barocke Planungen aus der Regierungszeit von Landgraf Karl zurück. Karl, der auch den Bau des Kasseler Wahrzeichens Herkules veranlasst hat, ist der Namensgeber der Karlsaue. Deren anfangs streng geometrisch-barocke Gestaltung, mit der man ab 1680 begann, wurde Ende des 18. Jahrhunderts aufgegeben. Die Umgestaltung entsprach der damals aufkommenden Mode des Englischen Landschaftsgartens, dennoch ist die ursprüngliche Konzeption gut zu erkennen  (wikipedia).